Fliegerärztliche Tauglichkeitsuntersuchungen
Bringen Sie zum Termin bitte unbedingt folgendes mit bzw. beachten Sie bitte:
- das vollständig ausgefüllte (!) Antragsformular, das ausgefüllte Annex-Formular und den psychologischen Fragebogen ("Mental Health" nur Klasse 1 und 2)
- aktuelles Medical
- Ihre Lizenz und
- Ihren Personalausweis
- Brillenträger bitte auch den Brillenpaß (enthält die Korrekturwerte der Brillengläser)
-
Die letzten Laborwerte (insbesondere Blutfette mit Gesamtcholesterin, HDL und LDL), sofern vorhanden. Klasse 1-Piloten ab dem 40. Lebensjahr und Klasse 2-Piloten ab dem 50. Lebensjahr müssen im Rahmen der Tauglichkeitsuntersuchung den sogenannten PROCAM-Score als Risikorechner für potentielle Gefäßereignisse bestimmen lassen. Im Vorfeld können Sie dies z.B. hier ermitteln:
https://www.assmann-stiftung.de/PROCAM/start.html
Bei einem erhöhten Risiko ist eine Konsultation/Verweisung erforderlich - Wenn Sie seit der letzten Untersuchung beim Facharzt waren, bitte den Befund mitbringen
- Beachten Sie bitte die seit 2025 neuen AUGENÄRZTLICHEN AUFLAGEN: Klasse 1-Piloten müssen mit 45 und 50 zum Augenarzt, Klasse 2-Piloten mit 50, ab 60 Jahre Kontrasttest erforderlich (geht auch bei uns)
- Wenn Sie zum ersten Mal zu uns kommen: Den letzten flugmedizinischen Augenbefund, und sofern vorhanden, ein Auflagenblatt mitbringen
- RTH-Piloten müssen zur ersten Untersuchung ab dem 60. Geburtstag in ein AMC, diese Untersuchung darf ich nicht durchführen
Die Untersuchungskosten sind leider aufgrund des vermehrten bürokratischen Aufwands gestiegen und betragen je nach erforderlichem Umfang
für die Klasse I ca. 300 bis 450€, zzgl. 19% MwSt.,
für die Klasse II ca. 250 bis 300€, zzgl. 19% MwSt.,
für die Klasse LAPL ca. 220 bis 250€, zzgl. 19% MwSt.
Flugbegleiter/-innen kosten zwischen 150 und 200€, zzgl.19 % MwSt.
Es wird immer nach Aufwand gemäß GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) abgerechnet. Mehraufwand zum Beispiel bei Sondergenehmigungen wird entsprechend der GOÄ berechnet.
Auf Wunsch kann selbstverständlich eine Vorsorge-Untersuchung (Checkup) incl. Labor integriert werden.
Einige gesetzliche Krankenkassen übernehmen auf Antrag die Untersuchungskosten – fragen Sie hierzu bitte Ihre Versicherung.